Unser Wort zum Monat



Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Es ist erst wenige Tage her, da haben alle Christen weltweit die Auferstehung Gottes Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, gefeiert. Für mich und für alle Menschen, die an Gott glauben, ist Ostern ein Fest der Hoffnung. Das Leben Jesus wurde durch die Kreuzigung auf Golgatha nicht wirklich beendet. Es beginnt etwas Neues. Gott hält durch den Tod seines Sohnes ein großes Geschenk für mich und für dich bereit. Von nun an muss ich meine Schuld, mein Versagen, all die Dinge, die ich in meinem Leben angehäuft habe und die mich belasten nicht mehr alleine tragen. Ich darf sie abgeben und jemand anders übernimmt diese Last von meinen Schultern. Nicht nur meine Schuld trägt Jesus, sondern er trägt auch gerne deine Lasten und die Schuld aller Menschen weltweit.

Wie gehen wir mit diesem Angebot Gottes an uns Menschen um? Nehmen wir dieses Angebot noch an oder können wir damit überhaupt nichts mehr anfangen! Eine Umfrage in den Medien hat mich sehr nachdenklich gemacht. Nur noch 25% der Befragten kannte die Bedeutung von Karfreitag und dem Osterfest. Für viele der Befragten sind Karfreitag und Ostern nur zusätzliche Feiertage im Kalenderjahr:

Diese Antworten kamen von Menschen unterschiedlichen Alters. Viele der Befragten sagten, das sie über die Feiertage mit der Familie Urlaub machen und die Sonne, den Strand und das Meer genießen wollen. Schließlich ist Karfreitag ein so trauriger Feiertag und sie wollten sich von dieser trüben Stimmung nicht den Urlaub verderben lassen. Es macht mich traurig, das so viele Menschen mit Ostern und der frohen Botschaft Gottes nichts mehr anfangen können.

Warum fasziniert uns der Untergang der Titanic vor genau 100 Jahren mehr als die Kreuzigung Jesus auf Golgatha und seine Auferstehung an Ostern? Woran liegt es, das uns Katastrophen wie der Untergang eines großen Ozeanschiffes mehr beschäftigen als das große Erdbeben in Japan mit dem Super-Gau in einem Atomkraftwerk im letzten Jahr? Warum interessiert uns der Preis einer Ware mehr als die Produktion und die Ausbeutung der Menschen, die diese Waren herstellen und somit die günstige Preise erst möglich machen? Erkennen wir überhaupt noch Werte in einer Zeit von ständig neuen Sonderangeboten, Sonderrabatten und Aktionen wie "kaufe drei Teile und zahle nur zwei"?

Gott macht keinen knallharten Wettbewerb nach dem Motto: "Nur solange der Vorrat reicht!" Sein Geschenk hat er für jeden Menschen reserviert. Wir können das ewige Leben gewinnen, es kostet uns nichts. Gott gibt es uns umsonst, weil sein Sohn Jesus Christus dafür schon bezahlt hat und zwar mit seinem Leben am Kreuz.

"Voll Güte und Erbarmen ist der Herr, voll grenzenloser Liebe und Geduld." (Psalm 103,8) Nehmen wir das Geschenk Gottes an und lernen von seiner grenzenlosen Liebe und seiner grenzenlosen Geduld uns Menschen gegenüber. So das Menschen in unserem Alltag spüren, das Gottes heiliger Geist in uns wirkt. Lasst dich gebrauchen, um das Leben anderen Menschen erträglicher zu machen, denn Gott gibt dir den Mut dazu.

  Birgit Wegstroth


Die Jahreslosung 2012:

Gestaltung: Monika Bahne