Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


mit dem Wochenspruch für die kommende Woche aus Lukas 10, Vers 16a grüße ich euch ganz herzlich:

"Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.“
Das klingt ziemlich schroff, findet ihr nicht auch? Für mich war es wichtig, den Zusammenhang dieses Verses im Lukasevangelium zu lesen. Da geht es um den Bericht, dass Jesus 72 Jünger jeweils zu zweit aussendet in die Städte und Dörfer Galiläas, um den Menschen die gute Nachricht vom kommenden Reich Gottes zu verkünden. Frieden sollen sie verkünden, nicht Streit. Vergebung der Schuld und Versöhnung anstelle von Hass und Unversöhnlichkeit. Dass dies nicht leicht ist, und dass diese Botschaft vom Frieden und vom Heil Gottes nicht immer auf offene Ohren und offene Herzen trifft, das wusste Jesus schon vorher. Nicht umsonst sagt er seinen Jüngern, dass er sie "wie Schafe unter die Wölfe schickt“. 

Es geht nicht anders: Wer Versöhnung und Frieden schaffen will, muss die Spirale von Hass, Gewalt und Vergeltung durchbrechen. Jesus begründet und unterlegt diesen Anspruch mit einem Zitat aus dem Gesetz des Moses: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst." (5. Mose 6,5 u. 3. Mose 19,18). Und er erläutert diesen Anspruch mit der Gleichnisgeschichte eines Menschen, der unter die Räuber gefallen war und von einem Samariter gefunden und gerettet wurde.

Dies alles, die Aussendung der Jünger, der Zuspruch Jesu und seine Beispielgeschichte darüber, wie Nachfolge praktischen Ausdruck finden kann, erinnert mich sehr an unsere heutige Situation. Eine Situation, in der viele ihren eigenen Vorteil suchen, auch zu Lasten der Allgemeinheit. In der gerne und weidlich die Fehler und die Schuld anderer gesucht und diskutiert wird, seien es Politiker oder Leitungsverantwortliche in der Gesellschaft, in der Kultur, im Gesundheitswesen oder auch in Kirchen und Gemeinden. Oder seien es weit entfernte Menschen in anderen Erdteilen, die durch von uns nicht nachvollziehbarem "Leichtsinn" oder durch "Fehlverhalten" die Schuld an unseren Nöten der Coronakrise tragen.

Wie viel mehr begeistern mich da die Beispiele echter Nächstenliebe und Nachfolge Christi. Z.B. dass Menschen Lebensmittel verpacken und an Zäunen aufhängen, damit Hungernde zu essen haben. Oder das Beispiel einer Krankenschwester in einer Missionsstation in Afrika, die eigentlich weit über ihre Kräfte hinaus erkrankte Menschen pflegt, sie tröstet, Ihnen Nähe und Zuwendung vermittelt.

Wenn wir in diesem Geist der Liebe zu Jesus und zu unseren Mitmenschen die frohe Botschaft (und nicht die "Drohbotschaft") vom Reich Gottes leben und weitersagen (s. den o.g. Wochenspruch), dann dürfen wir uns seiner Nähe und Hilfe und Kraft gewiss sein.

Lied des Tages: Herr, ich komme zu dir (Feiern & Loben 333)

Gib mir die richtigen Worte: https://www.youtube.com/watch?v=SrOOW0nOdf8

Bitte betet weiter für unsere Gemeinde, unser Land und für alle Menschen um Gesundheit und Bewahrung. Dass die Infektionszahlen zurück gehen und dass Menschenleben gerettet werden. Und dass wir alle, anstatt uns gegenseitig mit Schuldzuweisungen zu überhäufen, gemeinsam für Frieden, Gerechtigkeit und zum Wohl des Lebens einsetzen.

Herzliche Grüße und Segenswünsche,

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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