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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


„Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele“ (Psalm 121,7). Mit diesem Losungsvers für den heutigen Sonntag wurden wir von Bärbel Küper heute morgen im Gottesdienst begrüßt. Der Vers ist dem Psalm 121 entnommen, einem - recht kurzen - Wallfahrtslied, das die Fürsorge Gottes beschreibt: Er kümmert sich um sein Volk. Er sorgt für uns und versorgt uns mit dem, was wir zum Leben brauchen. Er ist unsere Hilfe in der Zeit der Not. Er lenkt unsere Schritte und wacht über unser Leben bei Tag und bei Nacht. Er ist der „treue Menschenhüter“:

Der treue Menschenhüter 
1 Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? 2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. 3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. 4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. 5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, 6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. 7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. 8 Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!
In seiner Predigt führte Holger Noack (CVJM) die Geschichte des Propheten Elias aus. Dieser war, nachdem er dem König Ahab und der Königin Isebel Gottes unangenehme Botschaften überbracht hatte, auf der Flucht in die Wüste. Doch Gott sorgte für ihn, indem er ihm das lebensnotwendige zukommen ließ. Wasser am Bach Krith, Fleisch und Brot durch Raben. Und danach sandte er Elias weiter zu der Witwe zu Sarepta, sozusagen als Missionar, die selber nicht genug hatte, um sich selbst und ihren Sohn durchzubringen, geschweige denn noch einen Gast zu versorgen. Und Gott sorgte dafür, dass das Mehl im Topf nicht ausging und das Öl im Krug immer ausreichte, um alle drei satt zu machen.

Gottes Segen ruhte auf Elias und auf dieser Witwe, obgleich sie keine Israelitin war. Sie vertraute auf das Versprechen Gottes, das ihr durch Elias zugesprochen wurde. Sie hat Gott als den treuen Menschenhüter erlebt in der Zeit der Not. Sie ist damit ein bewegendes Beispiel dafür, wie Gott für Menschen sorgt, wenn sie sich völlig auf ihn und seine Verheißungen verlassen.

Uns geht es heute so viel besser als dieser Witwe, trotz aller Schwierigkeiten und Einschränkungen, trotz Corona! Und doch werden auch wir daran erinnert, dass wir von Gottes Fürsorge leben. Wir sind aufgefordert, uns auf ihn zu verlassen und seinen Verheißungen zu vertrauen. So, wie David es in dem Psalm 121 besungen hat.

Lied des Tages: Wunderbarer König (Feiern & Loben Nr. 28)

Hebe deine Augen auf zu den Bergen (Felix Mendelssohn-Bartholdy): https://www.youtube.com/watch?v=CeTsSyhtw0Q

Ich wünsche euch eine gute Woche, in der ihr die Nähe und Fürsorge unseres Gottes erlebt. Bleibt bewahrt!

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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