Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


"Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.“ (Jeremia 17, 14)


Mit diesem Wochenspruch für die vor uns liegende Woche grüße ich euch ganz herzlich. Das sind doch Worte, die uns sehr aus der Seele sprechen. Wir wünschen uns Hilfe und Heil für uns und unsere Welt. Dabei erleben wir zurzeit wieder sprunghaft ansteigende Infektionszahlen durch das Corona-Virus. Wir erfahren von Naturkatastrophen und von Firmenzusammenbrüchen. Wir sehen, dass Nationalismus und Abgrenzung die Politik der Mächtigen unserer Zeit bestimmt, und nicht mehr Entspannung und Verständigung. Atomwaffen-Sperrverträge werden gekündigt, wohin mit dem Atommüll der letzten 50 Jahre weiß immer noch niemand zu sagen, die Klimakatastrophe schreitet fort, wir sind weit entfernt von einer Lösung der weltweiten Flüchtlingsproblematik und, und, und. Die Liste ließe sich noch lange weiterführen.
 
Alles das macht uns unruhig, lässt uns mit Sorge in die Zukunft blicken. Unsere Welt ist nicht „heil“. Was können wir erwarten? Woher kommt Hilfe?
 
Der Prophet Jeremia hat eine hilfreiche und tröstende Antwort für uns: Von Gott kommt Hilfe. Wenn er sich unser annimmt, dann ist uns wirklich geholfen. Seine Prophezeiung für das Volk Israel spricht Jeremia durchaus auch in eine schwere Zeit. Viele haben sich von Gott abgewendet, sie laufen fremden Göttern nach, suchen ihr Heil in obskuren Riten, sind „starrsinnig“ und „bösen Wesens“. Wenn ich diese Zeilen bei Jeremia lese und dann die Zeitung aufschlage oder die Tagesschau ansehe, habe ich den Eindruck, dass sich bis heute nichts geändert hat. Und doch stehen die Verheißungen Gottes für uns im Raum. Wenn wir ihm und seinem Wort vertrauen, wird er uns nicht im Stich lassen.
 
Jeremia erkennt, dass er sich nicht aus eigener Kraft aus seiner Not, seiner Verzweiflung herausziehen kann. Gott muss ihm helfen, muss ihn heil machen, so betet er und darauf vertraut er fest. Wir sehen heute viele mutmachende Aktionen und Initiativen für Frieden, für die Bewahrung der Schöpfung, für Mitmenschlichkeit und Verständigung. Dafür bin ich von ganzem Herzen dankbar. Ohne mutige Leute auf der ganzen Welt, die sich dem Unheil - in welcher Form auch immer - entgegenstellen, sähe es noch viel viel schlimmer aus. Wir sollten diese Initiativen unterstützen und mithelfen, wo wir nur können, sei es Fridays for Future, Weihnachten im Schuhkarton, Wort und Tat, Seeds of Hope oder was auch immer. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass all unser Bemühen letztlich nur durch Gottes Eingreifen erfolgreich sein kann, zum Heil für uns und zum Heil für die Welt führen wird. Darum betet mit Jeremia: Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen!


Lied des Tages: Wir vertrauen unserm Gott (Feiern & Loben 409)




Herzliche Grüße und Segenswünsche!


Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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