Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ So lautet der Wochenspruch für die vor uns liegende Woche. Er steht im Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 9. 

„Vielen Dank, wie selig!“ - so bedankte sich einmal eine Gottesdienstbesucherin nach dem Gottesdienst beim Pastor für die Predigt. Sie meinte damit, dass ihr die Verkündigung gefallen hat, dass sie in der Auslegung des Bibeltextes Anregung, Zuspruch, Wegweisung erfahren hat. Das ist doch ein gutes Gefühl, so beschenkt und gesegnet aus dem Gottesdienst zu gehen. Das gibt innere Ruhe und Frieden und Kraft für die neue Woche.

Ganz so leicht macht es Jesus aber seinen Zuhörern der Bergpredigt - und aus dieser stammt ja der Wochenspruch - nicht. Mit seinen Seligpreisungen fordert er seine Zuhörer und letztlich auch uns heraus. Er ruft aus der bequemen Position des „gut-findens“, der „Seelenmassage“ heraus und hinein in die Aktivität. Denn 'Leid tragen', ‚sanftmütig sein‘, ‚Gerechtigkeit‘ und Barmherzigkeit üben’, Frieden stiften’, ‚Verfolgung erleiden‘ sind ja erst einmal Ansprüche an uns, erfordern Willen, Mut, Kraft und Durchhaltevermögen. Jeder dieser Aufforderungen (also ‚Frieden stiften‘, Barmherzig sein’…) stellt Jesus nun eine Verheißung gegenüber, z.B. Gottes Kinder zu heißen oder getröstet zu werden oder Barmherzigkeit zu erlangen. Mit den Seligpreisungen und den damit verbundenen Verheißungen rückt Jesus die Welt, in der wir leben, wieder zurecht, stellt sie zurück auf die Füße. Es gilt nicht mehr das Recht des Stärkeren, sondern es geht darum, Gottes Gerechtigkeit, die jeden Menschen sieht und achtet, in unserem Leben und in unserem Einflussbereich zum Durchbruch zu verhelfen.

Wie bekommen wir das aber nun hin, Friedensstifter zu sein? Natürlich finden wir es alle gut, wenn Friede herrscht. Aber wie stiften wir Frieden und Versöhnung, wo Unfriede und Streit vorherrschen? Aus eigener Kraft? Weil wir so liebe Leute sind und weil wir es so gut meinen? Dass das nicht so einfach funktioniert, hat wohl jeder schon einmal erfahren müssen. Geschick und guter Wille allein reichen da nicht aus. In der Predigt im heutigen Gottesdienst hat Ute Hoffmann das Leben des Franz von Assisi als Beispiel und Vorbild genannt und das ihm zugeschriebene Friedensgebet: „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe übe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt; dass ich verbinde, wo Streit ist; dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht; dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt; dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.“

Ein ganz wichtiger Gedanke dabei ist, ein „Werkzeug“, ein „Instrument“ des Friedens zu sein. Nicht wir selbst schaffen den Frieden, sondern Gott ist es, der uns als sein Werkzeug, sein Instrument benutzt, um zu seinem (nicht unserem!) Ziel zu kommen. Ein solches Werkzeug möchte ich sein, bereit dafür, von Gott gebraucht zu werden, um seinen Frieden auszubreiten.

Lied des Tages: Meinen Frieden gebe ich euch (Feiern & Loben 124)

'Verleih und Frieden gnädiglich‘ von Felix Mendelssohn-Bartholdy: https://www.youtube.com/watch?v=8K74HQ1jiE0

Herzliche Grüße und Segenswünsche!

Helmut Hoffmann



Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage findet in diesem Jahr kein ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag statt!

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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