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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


„Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ (Psalm 50, 14-15).
Diese Verse aus Psalm 50 standen heute morgen in unserem Abendmahlsgottesdienst in Köbners Kirche am Anfang. Sie stimmten uns ein auf das Thema des Gottesdienstes: ‚Beten‘. Und das nicht nur ‚in der Not‘, sondern immer. Wir sind eingeladen, mehr noch: aufgefordert, Gott mit unseren Gebeten anzurufen. Engagiert und nachdrücklich. Ihn mit unseren Gebeten geradezu zu bestürmen.

Der Predigttext, den uns Pastor i.R. Eberhard Batz auslegte, steht im Lukasevangelium, Kapitel 18, Verse 1 bis 8. Hier erzählt Jesus ein Gleichnis von einer Witwe, die einen gleichgültigen, unwilligen Richter bedrängt, ihr Recht zu verschaffen. Was er schließlich auch tut, um seine Ruhe zu haben. Wieviel mehr wird Gott, unser Vater, der uns liebt, unser ernsthaftes Gebet hören. Der ‚Haken‘ an der Sache ist: Gott antwortet nicht immer gleich so, wie wir es uns vorstellen. Und in der Regel verbindet er seine Gebetserhörung mit einem Auftrag. Als Beispiel dient hier die Speisung der 5.000 am See Genezareth: Die Jünger sehen das hungernde Volk und bitten Jesus um Hilfe. Ihrer Ansicht nach sollte er die Menschen wegschicken in die umliegenden Dörfer, damit sie sich etwas zu essen kaufen können. Und Jesus erhört ihre Bitte. Er sieht die Not. Aber er schickt die Menschen nicht weg, sondern beauftragt seine Jünger: „Gebt ihr ihnen zu essen.“

Die Not der Welt wahrnehmen und sie im Gebet vor Gott bringen, ist eine ganz zentrale und wichtige Aufgabe für uns Christen. Ebenso auch, die Gaben, Möglichkeiten und Mittel, die uns zur Verfügung stehen, einzusetzen, um zu helfen, Not zu lindern und Gottes Liebe zu allen Menschen zu bringen. Dabei erwartet Gott niemals etwas von uns, was wir nicht leisten können, was unsere Kräfte übersteigt. Aber das, was uns anvertraut ist, dürfen wir teilen. Als ein Beispiel dafür seien die mittelalterlichen Mönche genannt, die getreu ihrem Wahlspruch ‚Ora et labora‘ - ‚Bete und arbeite‘ - ohne Unterlass zu Gott gebetet haben und gleichzeitig Menschen in Not geholfen haben.

Aber Gott ist nicht nur ansprechbar, wenn wir ihn um etwas bitten. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Gebets ist es, Gott zu loben und ihn als den Herrn, den Mächtigen, der Himmel und Erde in seiner Hand hält, anzuerkennen. Das ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Aufgabe für uns Christen. „Gott sitzt im Regimente…“ (Paul Gerhardt) - das zu akzeptieren und zu bekennen soll unserem Dank und unserem Bitten stets vorangehen.

Der Eingangs erwähnte Vers 15 aus dem 50. Psalm begleitet mich, solange ich zurückdenken kann. Ich habe die ‚5015' früher als die ‚Notrufnummer‘ Gottes gelernt (also Psalm 50, Vers 15: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen."). Dafür bin ich dankbar und kann sagen, dass sich diese Wahrheit in meinem Leben immer wieder bestätigt hat. Gott hört Gebet, seine Zusage gilt auch heute. Diese Erfahrung und Gewissheit wünsche ich euch allen.

Lied des Tages: Gott hört dein Gebet (Feiern & Loben Nr. 83)

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen Wohlgefallen: https://www.youtube.com/watch?v=cGRbOjqOSYs


Vorankündigung: Am Sonntag, den 29.11.2020 findet nach dem Gottesdienst eine Gemeindestunde statt, in der über die in den letzten Monaten begonnenen Renovierungsmaßnahmen (Verbesserung der Tonübertragung und der Lichttechnik, Renovierung des Kleinen Saals, Reparaturmaßnahmen) berichtet wird und Entscheidungen hierüber getroffen werden. Herzliche Einladung!


Herzliche Grüße und Segenswünsche; bleibt bewahrt!

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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