Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


ich grüße euch ganz herzlich am ersten Sonntag im neuen Jahr mit der Jahreslosung für 2021:

„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36)

„Barmherzigkeit“ - das ist ein alter, aber immer noch aktueller Begriff, der bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat. Offenbar hat auch Jesus die Notwendigkeit gesehen, seine Mitmenschen an eine tätige Barmherzigkeit zu erinnern und sie zum Handeln aufzurufen. So erzählt er die Gleichnisgeschichte von einem Mann, der unter die Räuber gefallen war. Jesus erzählt von den Amts- und Würdenträgern, die die Zeit und Mühe scheuten, dem Geschlagenen zu helfen, und von dem Samariter, der sich nicht zu schade war, sich des Überfallenen anzunehmen. Er hob ihn auf, setzte ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zum Gasthof und bezahlte für seine Pflege. (Lukas 10, 25-37)

Es gab damals und es gibt heute immer Gründe, warum Menschen - und damit auch wir - wegsehen, wenn sich die Not Anderer in unser Blickfeld schiebt. Es fehlt uns an Zeit, an Geld, an Einfluss, um helfen zu können. Aber Jesus verändert unsere Perspektive. Er erinnert uns daran, wie gut, wie barmherzig unser himmlischer Vater mit uns allen ist. Er, der alles geschaffen hat, sorgt wie ein Vater, wie eine Mutter für jeden von uns. Und er befähigt uns, auch barmherzig zu sein (oder besser: barmherzig zu werden). Das kann in großen, vielbeachteten Aktionen, aber auch im Kleinen, Alltäglichen geschehen.

Bei den großen Nöten unserer Zeit denke ich zum Beispiel an die vielen Krisenherde auf der Welt. Trotz jahrelanger Bemühungen hungern immer noch Menschen, z.B. im Jemen, wo am meisten die Kinder unter dem Bürgerkrieg leiden. Oder ich denke an die Flüchtlingslager in Griechenland oder auf dem Balkan, wo Menschen verhindern, dass Flüchtlingen in leerstehenden Kasernen Obdach gewährt wird. Barmherzigkeit sieht anders aus.

Aber nicht nur im Großen, sondern auch in unserem Alltag will Jesus unsere Perspektive auf unsere Mitmenschen verändern. Hier kann sich Barmherzigkeit in unserem achtsamen Umgang miteinander erweisen, indem wir den Anderen annehmen und ernst nehmen, indem wir die Not - auch die unausgesprochene - wahrnehmen und mit Zeit, Rat, einem guten, tröstenden Wort und handfester Hilfe füreinander da sind. Dazu brauchen wir nicht unbedingt ganz viel Zeit, Geld oder Einfluss. Aber wir brauchen, wie es in einem Lied heißt, „Augen für den, der in Not ist“ und „ein Herz voll Barmherzigkeit“.

Das kann und will Gott uns schenken. Nehmen wir es an, dann wird 2021 ein gutes „Jahr der Barmherzigkeit“.

Lied des Tages: "Mir ist Erbarmung Wiederfahren“ (Feiern & Loben Nr. 319)

„Barmherzig“ von Albert Frey:  https://www.youtube.com/watch?v=yOp7LMCxu8o

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen für ein gutes, frohes und barmherziges Jahr 2021!

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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