Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,

während ich den heutigen Sonntagsgruß schreibe, schneit es draußen. Die Häuser, die Autos und Straßen sind von einer weißen Schneedecke überzogen. In der Nacht hat es Eisregen gegeben und die Äste der Bäume und Sträucher sind von einem Eismantel überzogen. Zu den Einschränkungen der Corona-Pandemie kommt somit heute noch eine weitere Ausgangsbeschränkung hinzu: Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs sind nur wenige Menschen draußen unterwegs. Auch die Autos sind eingefroren und müssen mühsam enteist werden, bevor die Fahrt - auf der vielleicht spiegelglatten Straße - starten kann. Geplante Familienbesuche müssen unter diesen Umständen ausfallen, schade.

Aber andererseits: Wir haben ein Dach über dem Kopf, eine sichere Wohnung, sind mit allem Notwendigen versorgt. Das ist Grund zur Dankbarkeit. Vielen Menschen geht es viel schlechter - in Flüchtlingslagern, in Kriegs- und Krisengebieten, in Ländern, wo Unterdrückung, Ausbeutung und Verfolgung herrschen, aber auch in unserer Stadt, vielleicht in unserer Nachbarschaft. Dieser Gedanke lässt mich still werden und Gott danken für all das Gute in meinem Leben - vielleicht geht es euch ähnlich!?

Dazu kommt die Freude eines Telefonanrufs heute morgen von einer Schwester aus der Gemeinde. Wenn wir uns schon nicht sehen können im Gottesdienst, so denken wir doch trotzdem aneinander, telefonieren oder schreiben uns und grüßen uns. In Jesus sind wir verbunden, über alle Hindernisse hinweg. Dafür bin ich von Herzen dankbar und ich meine, das tut uns allen gut. Gut, dass wir einander haben!

Der Wochenspruch für die kommende Woche steht im Hebräerbrief, Kapitel 3, Vers 15:

„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.“

Es geht zunächst einmal um das Hören auf Gottes Stimme, auf Gottes Wort. Vielleicht in einem Fernsehgottesdienst, vielleicht im Lesen der Losung, der Bibellese, in der Stillen Zeit. Gott kann uns auf vielfältige Weise ansprechen. Hören wir dann wirklich zu, nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit dem Herzen? Oder rauschen die Worte an uns vorbei, ohne uns wirklich zu treffen? Oder picken wir uns nur die angenehmen Stellen heraus und blenden alles unbequeme oder schwierige aus?

Der Wochenspruch lädt uns ein, uns von Herzen auf Gottes Reden einzulassen und sein Wort als Richtschnur und Maßstab für unser Leben anzunehmen. Das muss man wirklich wollen, darauf muss man sich einlassen. Weil es eben manchmal auch unbequem ist. Es bedeutet, dass wir nicht nur Zustimmung erfahren, sondern auch Ermahnung und Korrektur für unser Denken und Handeln. Es wird uns wohl auch nicht immer gelingen. Wie gut, dass Gottes Maßstab, den er an uns anlegt, seine Liebe und Güte ist. Durch seine Gnade sind wir gerecht vor ihm, in Jesus hat er uns mit sich versöhnt. Was für ein großartiges Geschenk! Aus dieser befreienden Gewissheit heraus können wir Herz und Verstand für sein Reden, für seine Stimme öffnen. Und wir dürfen sicher sein, dass er uns auf dem Weg, den er uns schickt, auch begleitet und trägt.

Lied des Tages: „Dass dein Wort in meinem Herzen starke Wurzeln schlägt“ (Feiern & Loben Nr. 101)

„Dein Wort kommt niemals leer zurück“: https://www.youtube.com/watch?v=Bi9B0dOI5sk


Herzliche Grüße und Segenswünsche,

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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