Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

Informieren und spenden: „Kinderfrühstück – lecker und lustig“ auf betterplace.org öffnen.

Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche, 

so einen Ostertag hatten wir noch nie – kein Gottesdienst, kein Osterfrühstück, keine Besuche von Familie oder Freunden. 

 

Und doch bleibt der Grund zur Osterfreude bestehen – auch in unserer Zeit und trotz der außergewöhnlichen Umstände. 

Wir wünschen uns allen, dass die Hoffnung auf Gott und die damit verbundene Zuversicht uns trägt! 

        

Gesegnete Ostern!

Tulpencollage

Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin 

„Was für ein herrlicher Tag!“, sagt eine Wanderin, setzt sich auf die Bank und staunt über die Aussicht. „Ja“, sagt der Mann neben ihr. „Aber gestern war’s schlecht. Und morgen soll es auch wieder kalt werden und regnen.“ 

Man kann die schönsten Momente schlechtreden. Wer will, entdeckt an allem und jedem etwas Negatives. Pessimismus zieht alles nach unten. Der Missstand, den ich sehe, ist durchaus real. Es ist richtig, ihn zu benennen. Aber statt nach Lösungen zu suchen, mache ich ihn zum Vorzeichen für die gesamte Lage. Dann ist alles nur noch schlecht. Das ist das eine Extrem.  

Das andere Extrem ist ein Eiapopeia, das die vorhandenen Probleme ausblendet oder verleugnet. Dann erscheint alles nur wundervoll. Wir sind die Besten und Größten. 

Schwierigkeiten oder Gefahren – alles nicht so schlimm. 

Umdenken oder vielleicht sogar Umkehr braucht es nicht. 

Zwischen diesen Extremen ist Zuversicht die goldene Mitte. Sie ist die Kraft für alle, die nicht an der Welt verzweifeln, aber auch nicht so tun, als wäre sie heil. Im Wort „Zuversicht“ steckt das Sehen, das Hinschauen. Ich fasse ins Auge, was schwierig ist. Ich gehe nicht über das hinweg, was Anlass zur Sorge gibt. Aber es kommt darauf an, dass ich mich nicht allein auf das Schlechte fixiere. Sonst verliere ich aus dem Blick, was mir Mut gibt. 

Die erste Silbe von „Zu-versicht“ erinnert daran, dass mir dieser Mut zukommt. Ich kann ihn nicht immer aus mir selbst schöpfen. Aber er stellt sich ein, er findet sich, ich bekomme ihn geschenkt.  

Zuversicht, das ist eine Haltung zwischen Pessimismus und Blauäugigkeit.  

Jesus hatte keinen Grund zur Zuversicht. Er wusste: Sein Leben nimmt ein böses Ende. Er hat es seinen Jüngern angekündigt: Man wird mich gefangen nehmen und töten. Trotzdem hat er aus der Zuversicht auf Gott gelebt bis zum Schluss, bis ans Kreuz. Zuversicht bedeutet nicht, dass alles gut ausgeht. Aber sie setzt darauf, dass Sinn hat, was ich tue und wofür ich lebe. Und dass Gott mich dabei hält. Am Ende zeigt Gott an Jesus Christus, dass diese Zuversicht nicht scheitert. Gott weckt den Gekreuzigten vom Tod auf. Christliche Zuversicht wagt den ungeheuren Satz: Alles wird gut! Es kann mir viel passieren, schreibt der Apostel Paulus. Aber nichts kann mich trennen von der Liebe Gottes, die ich in Jesus Christus finde. Manchmal gibt es handfeste Argumente für Zuversicht. Aber ihr Wesen ist: Ich hoffe auf etwas, das ich nicht sehen kann, das ich nicht beweisen kann, das trotzdem da ist. Die Kraft und die Liebe Gottes, die wirkt - allen Widrigkeiten zum Trotz.  

 

Auferstehungskreuz

 

Römer 8, 24-28 (Hoffnung für alle) 

24 Wir können zunächst nur hoffen und warten, obwohl wir schon gerettet sind. Hoffen aber bedeutet: noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen. 

25 Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen können, dann warten wir zuversichtlich darauf, dass es sich erfüllt. 

26 Dabei hilft uns der Geist Gottes in all unseren Schwächen und Nöten. Wissen wir doch nicht einmal, wie wir beten sollen, damit es Gott gefällt! Deshalb tritt Gottes Geist für uns ein, er bittet für uns mit einem Seufzen, wie es sich nicht in Worte fassen lässt. 

27 Und Gott, der unsere Herzen durch und durch kennt, weiß, was der Geist für uns betet. Denn im Gebet vertritt der Geist die Menschen, die zu Gott gehören, so wie Gott es möchte. 

28 Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Neues Corporate Design: Vorlagen für Videoelemente

Der Bund teilte mit, dass man Videos im neuen Corporate Design auch gestalten kann. Vorlagen für verschiedene Videoelemente kann man hier herunterladen. Darunter findet Ihr Lower Thirds, also „Bauchbinden“, Intros und Senderlogos in unterschiedlichen Varianten. ...

31.07.2020


Tomás Mackey ist neuer BWA-Präsident

Während der ersten Online-Ratstagung des Baptistischen Weltbunds (BWA) wurde der Argentinier Tomás Mackey als neuer Präsident eingeführt. .

31.07.2020

Themenheft „gewagt! mündig leben“ erschienen

„Gewagt! mündig leben“ 2020 lautet der Titel eines neu erschienenen Materialbands zum Start in eine Themenreihe zum 500. Gedenken an den Beginn der Täuferbewegung 1525..

31.07.2020

Zum Seitenanfang