Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

Informieren und spenden: „Kinderfrühstück – lecker und lustig“ auf betterplace.org öffnen.

Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,

ich hoffe und bete, dass ihr alle wohlauf seid und die Einschränkungen und Belastungen durch die Coronakrise noch ertragen könnt!


„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (Johannes 20,29b)

Der heutige Sonntag nach Ostern heißt Quasimodogeniti („Wie die neugeborenen Kinder“) und erzählt traditionell davon, wie Jesus den Zweiflern und Skeptikern entgegenkam, sich anfassen ließ und gemeinsam mit ihnen aß. So begegnete er Thomas (nachzulesen im Johannes-Evangelium Kapitel 20). 

Unser Glaube an die Auferstehung, die wir vor einer Woche gefeiert haben, gründet sich nicht auf Beweise, auch wenn es immer wieder Versuche gibt, die Auferstehung plausibel und belegbar zu machen. Mein Glaube an die Auferstehung gründet sich auf die persönliche Begegnung mit Jesus, dem Auferstandenen, dem lebendigen Gott. Ich habe Anteil an dem neuen Leben, das Jesus uns schenkt und stehe in einer Gemeinschaft mit ihm, die nicht sichtbar ist. „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“, sagt Jesus.

Mein Glaube an Jesus und die Auferstehung wird im Alltag immer wieder auf die Probe gestellt. An den Feiertagen und in Gemeinschaft fällt es mir nicht schwer, zu glauben. Aber spätestens wenn der Alltag wieder beginnt, zurzeit besonders mit den Herausforderungen beim Umgang mit der Corona-Pandemie, gerät der Glaube ins Wanken. Kann Gott auch in diesen Situationen helfen? Natürlich kann er das! Und mein Glaube ist da, aber er ist nicht so groß, wie ich es gerne hätte. So kann ich nur wieder in die Jahreslosung (Markus 9,24) einstimmen und Jesus bitten: „Ich glaube, hilf meinem kleinen Glauben!“

Die Passionszeit ist vorbei, aber Corona ist noch nicht vorbei. Wir haben Ostern gefeiert, aber wir sind in unserem Alltag und in der Ausübung unseres Glaubens weiter eingeschränkt. So werden wir uns auch an den nächsten Sonntagen nicht zum Gottesdienst treffen können. Trotzdem bleiben wir durch Telefonate, Mails und Briefe, das Gebet und viele Zeichen der gegenseitigen Anteilnahme und Hilfe verbunden. Danke dafür!

Jetzt warten wir gespannt auf die Beratungen der Kirchen und der Landesregierung, wann und unter welchen Bedingungen Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen wieder aufgenommen werden können. Natürlich wünschen wir uns, langsam und schrittweise wieder zur Normalität zurück zu finden. Aber noch wichtiger ist es, Leben zu schützen, Neuansteckungen zu vermeiden und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.


Bitte betet weiter 

- für gute Entscheidungen der Regierenden und für alle Verantwortlichen.

- für die Schulen, die LehrerInnen, SchulleiterInnen, SchülerInnen und für alle Verantwortlichen, wenn die Öffnung für einzelne Schülergruppen erfolgt, dass es nicht wieder zu vermehrten Ansteckungen mit Corona kommt.


Beten hilft! Bitte bleibt dran!


Herzliche Grüße und Segenswünsche, bleibt bewahrt!

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Informationen zu den neuen Corona-Maßnahmen

Aufgrund der zunehmenden Infektionen mit SARS-CoV-2 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gestern weitere Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsdynamik beschlossen, die auch die Durchführung von Gemeindeveranstaltungen außerhalb der Gottesdienste betreffen.   Im Wesentlichen geht es darum, im November die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist daher nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet. ...

30.10.2020

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