Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


heute, am Sonntag ‚Misericordias‘, dem zweiten Sonntag nach Ostern, grüße ich euch ganz herzlich und hoffe, dass ihr alle wohlauf seid!
 
Was bedeutet diese ‚Misericordias‘ (übersetzt ‚Die Barmherzigkeit Gottes‘) eigentlich für uns? Der ganze Vers lautet: 

Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für; 
denn ich sage: Auf ewig steht die Gnade fest; du gibst deiner Treue sicheren Grund im Himmel. (Psalm 89, 2-3)

Von Gottes Gnade zu singen, seine Treue und seine Taten zu loben - das geht einfach, wenn es uns gut geht. Besonders, wenn wir im Gottesdienst zusammenkommen, miteinander singen, beten und Gottes Wort hören. Ganz wichtig ist es aber, uns gerade in Zeiten wie jetzt daran zu erinnern, wieviel Gutes wir bisher von ihm erfahren haben. Er hat seinen Sohn Jesus nicht verschont, sondern ihn aus Liebe für uns geopfert, damit wir leben dürfen. (Johannes 3,16). Und jeder einzelne von uns hat doch in seinem Leben die Liebe, Fürsorge und Barmherzigkeit Gottes erfahren: In schweren Lebensphasen, in Trauer, in Sorgen und Nöten. Also wird er uns auch jetzt nicht verlassen, sondern wird uns hindurch helfen, wird uns Hoffnung und Zuversicht geben.

Der 23. Psalm beschreibt sehr anschaulich, bildhaft, wie ich Gottes Barmherzigkeit in meinem Leben wahrnehme:

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Pfarrerin Sylvia Bukowski hat das in einem Gebet so ausgedrückt:
Du treuer Gott,
Du hast uns so viele Jahre hindurch begleitet
und trotzdem zweifeln wir oft an deiner Nähe.
Du hast uns reich gemacht an Erfahrungen von Glück, Trost und Stärkung,
aber wir sehen oft nur, was uns fehlt.
Den Sinn und das Ziel,
das du unserem Leben von Anfang an gegeben hast,
verkennen wir oft
in blinder Verzweiflung.
Gott, wir klammern uns oft an das Nichtige
und verlassen die Gnade,
die uns Halt gibt in verworrenen Zeiten.
Halt du uns die Treue Gott,
geh uns nach wie ein guter Hirte
und bring uns zurück zur Quelle des Lebens:
zu deiner großen Barmherzigkeit.
Nicht aus eigener Kraft werden wir mit allen Herausforderungen unseres Lebens fertig, sondern im Vertrauen auf Gottes Hilfe und Barmherzigkeit. Paulus beschreibt das so: "Lass dir an meiner Gnadegenügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.“  (2. Korinther 12,9)

Die Gewissheit der Barmherzigkeit Gottes und das tiefe Vertrauen in seine Hilfe und seine Kraft wünsche ich uns allen! Sie bewirkt in uns Demut und Dankbarkeit und Zuversicht in allen Lebenslagen und bei allen Herausforderungen, die uns begegnen.

Wer von euch ein Gemeindeliederbuch (Feiern & Loben) zu Hause hat, dem empfehle ich heute als Lied des Tages: ‚Wer nur den lieben Gott lässt walten', Nr. 392.

Bitte betet weiter 
- für Menschen, die an Covid 19 erkrankt sind - in unserem Land und auf der ganzen Welt
- für Leidende und Sterbende, dass sie die Nähe und Barmherzigkeit Gottes erfahren
- für alle Verantwortlichen in Kirchen, Gemeinden, Gesellschaft und Politik, dass sie von Gottes Geist beschenkt werden und hilfreiche Entscheidungen treffen
- für alle Ärzte, Pflegekräfte und Dienstleister, die unsere Gesundheitsversorgung und das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten
- für unsere Gemeinde, für die Kinder und Familien des Kinderfrühstücks


Herzliche Grüße und Segenswünsche. Bleibt bewahrt!

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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Thomas Klammt, Referent für Integration und Fortbildung des Bundes, lädt herzlich ein zum ersten Online-Seminar der Akademie Elstal für farsisprachige Mitarbeiter/innen. Am Samstag, 13. Juni, 11-16 Uhr, werden wir vier Vorträge zum Thema „Gemeinde – Kirche – Reich Gottes“ und Gesprächsmöglichkeit dazu anbieten. Wer sich bis 10.06.

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Unter dem Thema „Unser Glaube hat Zukunft!“ veranstaltete der BEFG am Himmelfahrtstag ein Online-Angebot mit Gottesdienst, Impulsreferat und Podiumsdiskussion..

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