Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,

seid ganz herzlich gegrüßt am heutigen Sonntag Rogate, dem fünften Sonntag nach Ostern.



Rogate bedeutet Betet! - Betet laut oder leise, allein oder mit anderen, frei oder mit vorformulierten Worten: Betet! Im Mittelpunkt des Sonntags steht die Ermutigung zum Gebet und zur Fürbitte. Gott wird euch hören. Denn das Gebet steht unter der Verheißung des Wochenspruchs: 


„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft!“ (Psalm 66, 20)

Durch das Gebet komme ich in Kontakt mit Gott. Es bleibt nicht ungehört, was ich zu ihm spreche. Manchen fällt das Beten schwer. Andere erleben es als befreiend, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen. Der Sonntag Rogate ermutigt uns zum Gebet.

Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren. Und er lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott. Nicht unser, sondern Gottes Wille soll geschehen. Es ist erleichternd, ein solches Gebet zu kennen, das wir sprechen können, wenn uns selbst die Worte fehlen. Und sogar, wenn wir gar keine Worte mehr finden, hört uns Gott, denn sein Geist vertritt uns „mit unaussprechlichem Seufzen“: 

"Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen.“ (Römer 8, 26)
Was für eine großartige Zusage. Die Gewissheit, dass Gott mich hört, selbst wenn mir die Worte fehlen, macht mich froh, gibt mir die Zuversicht, alle Herausforderungen und Schwierigkeiten mit Gottes Hilfe zu bestehen. Dafür bin ich von Herzen dankbar.
Bitte betet weiter mit uns
- für alle von der Coronakrise Betroffenen, für Kranke, Leidende und Sterbende
- für alle Verantwortlichen in Kirchen, Gemeinden, Gesellschaft und Politik, dass sie weise und hilfreiche Entscheidungen treffen
- für alle Ärzte und die Pflegenden in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen, dass sie professionell helfen, heilen und versorgen, aber auch mit den Augen Gottes die Menschen sehen, die ihnen anvertraut sind
- für alle MitarbeiterInnen in den Kindergärten
- für alle SchülerInnen, die jetzt nach und nach wieder zum Unterricht in die Schulen gehen
- für alle LehrerInnen und BetreuerInnen
Betet, dass sie alle bewahrt bleiben, befehlt sie Gottes Liebe und Treue an.
Lied des Tages: Gott hört dein Gebet (Feiern & Loben Nr. 83)
Johann Sebastian Bachs musikalische Ermutigung zum Thema Beten findet ihr auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=ttD3rPs2fZQ  Viel Freude damit!
Im April und Mai ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Deutschland stetig zurückgegangen. Die Intensivstationen der Krankenhäuser wurden nicht überlastet und konnten die zu versorgenden schwersterkrankten Patienten aufnehmen. Trotzdem erschreckt uns die Tatsache, dass allein in Deutschland weit über 7.000 Menschen direkt oder indirekt durch die Infektion mit dem Virus gestorben sind. In vielen Ländern der Erde wütet die Krankheit noch stärker und ungebremst und fordert viele Menschenleben.

Dass sich die Ausbreitung des Virus in Deutschland verlangsamt hat ist besonders den Kontaktbeschränkungen der vergangenen acht Wochen und den Hygienevorschriften zu verdanken. Wir sind Gott dankbar für alle Bewahrung.

Nun wurden ab Mitte Mai auch in NRW Lockerungen des Kontaktverbotes erlassen. Diese gelten z.B. für den Handel und die Gastronomie, aber auch für Gottesdienste. Alle diese Lockerungen sind mit strengen Auflagen verbunden. Abstände und Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Voraussetzung für die Lockerungen ist, dass die Zahl der Neuinfektionen niedrig bleibt. Darum sind alle angehalten, die Regeln einzuhalten, damit die zurückgewonnene Freiheit nicht wieder verspielt wird.

Unter diesen Voraussetzung möchten wir ab 14. Juni wieder Gottesdienste in Köbners Kirche feiern. So sehr wir die Online- und Fernsehangebote auch zu schätzen gelernt haben, so sehr sehnen wir uns doch danach, wieder gemeinsam in der Gemeinde Gottesdienste zu erleben. Diese werden anfangs aufgrund der o.g. Regeln sicher etwas gewöhnungsbedürftig sein. Trotzdem wird uns das Zusammensein und das gemeinsame Hören auf Gottes Wort gut tun. Wir freuen uns schon sehr darauf.

Herzliche Grüße und Segenswünsche, bleibt bewahrt

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Einladung - Online-Seminar 13.06.2020

Thomas Klammt, Referent für Integration und Fortbildung des Bundes, lädt herzlich ein zum ersten Online-Seminar der Akademie Elstal für farsisprachige Mitarbeiter/innen. Am Samstag, 13. Juni, 11-16 Uhr, werden wir vier Vorträge zum Thema „Gemeinde – Kirche – Reich Gottes“ und Gesprächsmöglichkeit dazu anbieten. Wer sich bis 10.06.

27.05.2020


Im Himmel wird regiert

Unter dem Thema „Unser Glaube hat Zukunft!“ veranstaltete der BEFG am Himmelfahrtstag ein Online-Angebot mit Gottesdienst, Impulsreferat und Podiumsdiskussion..

22.05.2020

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